WINDWIRKUNGEN UND WINDLASTEN AN PV-DACHANLAGEN - EINE KRITISCHE BESTANDSAUFNAHME ZUM STAND DER TECHNIK
PV-Anlagen auf Neubauten und Bestandsdächern werden im Zuge der Energieumstellung auch bei Änderung der Förderungen und politischen Zielrichtungen zukünftig nicht mehr wegzudenken sein. Die Installation erfordert regelmäßig eine statische Betrachtung hinsichtlich der Tragreserven der Dachkonstruktion. Hierbei ist es gerade für leichte Dachkonstruktionen, wie beispielsweise Trapezblechdächer und Holztragkonstruktionen von entscheidender Bedeutung, ob durch die PV-systeme nicht nur das zusätzliche Eigengewicht, sondern auch zusätzliche Windlasten in das Dach eingeleitet werden müssen. Der vpi-NRW hat aufgrund von fehlenden normativen Ansätzen in Deutschland durch das Büro Niemann Ingenieure GbR, ein renommiertes Büro hinsichtlich Windkanalversuchen und Windnormansätzen, eine kritische Bestandsaufnahme der derzeit international vorhandenen Lastansätze erstellen lassen.
Zusammenfassend kommt der Bericht zu dem Schluss, dass ein stark vereinfachender normativer Ansatz mit der derzeitigen Datenlage nur schwer umsetzbar ist. Dennoch gibt der Bericht dem planenden und prüfenden Ingenieur die Gelegenheit die Anlage bei dem jeweiligen Projekt einzuordnen und hier sinnvolle ingenieurmäßige Ansätze zu wählen und zu verifizieren.
Der Kurzbericht ist auf der Seite des vpi-NRW veröffentlicht. Bei Interesse kann die Langfassung des Berichts beim vpi-NRW angefragt werden.
DIE ZEIT: Womit keiner rechnet
Ingenieure in Nordrhein-Westfalen haben 1.300 Seiten Bauvorschriften auf 159 Seiten gekürzt.
Als erstes Bundesland erlaubt Nordrhein-Westfalen ab sofort die Anwendung des „EasyCode Stahlbau“
33. Bautechnisches Seminar: Ein voller Erfolg mit spannenden Vorträgen.
Die vpi-NRW engagiert sich im Rahmen des Deutschlandstipendiums für die Förderung von Studierenden mit herausragenden Leistungen und besonderem gesellschaftlichem Engagement an mehreren Universitäten und Hochschulen in Nordrhein-Westfalen.
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten profitieren dabei besonders von den Kontakten und dem persönlichen Austausch mit ihren Förderern.
Neue Studie: Treibhausgasemissionen in der Tragwerksplanung
Wie sich Treibhausgasemissionen bereits in der Planungsphase reduzieren lassen, zeigt eine aktuelle Studie, die die VPI Landesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik e.V. zusammen mit der Ingenieurkammer-Bau NRW beim Lehrstuhl für Tragkonstruktion der TU Dortmund in Auftrag gegeben hat. Ziel der rund 150-seitigen Studie ist es, geeignete Maßnahmen aufzuzeigen und Tragwerksplanerinnen und -planer für dieses Thema zu sensibilisieren. Dabei liegt der Fokus auf Decken- und Wandsystemen, den bei üblichen Hochbauten volumen- und masseintensivsten Bauteilen.
VPI - Vereinigung der Prüfingenieure
Für die Standsicherheit von Bauwerken ist die unabhängige Prüfung der bautechnischen Unterlagen und die Überwachung auf der Baustelle unentbehrlich. Die präventive Prüfung ist eine öffentliche Aufgabe, die der Gesetzgeber in der Landesbauordnung verankert hat und die von unabhängigen Prüfingenieuren und staatlich anerkannten Sachverständigen mit über 7.000 Mitarbeitern durchgeführt wird.
In der Vereinigung der Prüfingenieure (VPI) haben sich Prüfingenieure für Baustatik und Brandschutz sowie staatlich anerkannte Sachverständige in den Fachbereichen Standsicherheit und Erd-und Grundbau zur Vereinheitlichung der Prüftätigkeit und zur Umsetzung der Berufspflichten organisiert.
Die VPI NRW in Zahlen & Fakten
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